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Suboptimierung in Wäschereien: der „schleichende Killer“ für die Effizienz

„Ein schleichender Killer für die Effizienz“, nennt Jacco van Riessen die Suboptimierung in Wäschereien. Für den Verkaufsleiter von WSP Systems ist dies eindeutig. „Viele Wäschereien können mit ihrer vorhandenen Wäscherei eine Produktivitätssteigerung von mindestens fünf bis zwanzig Prozent erzielen. Die Menschen müssen nicht härter arbeiten und die Maschinen verfügen nicht über mehr Kapazität, sondern müssen wie ein einheitliches System funktionieren. Verwalten Sie Ihre Wäscherei wie eine Kette.“

Das Management einer Wäscherei ist zu einem Spitzensport geworden. Der Preisdruck auf dem Markt erfordert eine weit über das Komma hinausgehende Kontrolle der Effizienz. Die Hochskalierung nimmt stetig zu. Trotz zunehmendem Volumen fordert der Kunde auch weiterhin kundenspezifische Lösungen. Die Personen und Maschinen in der Wäscherei müssen maximale Leistung erbringen.

Ein Zaubertrick?
„Das passiert in vielen Wäschereien“, sagt van Riessen. „Als unabhängiger Systemintegrator richten wir Wäschereien ein. Wir begegnen weltweit wunderschönen Unternehmen, die von Unternehmern mit Weitblick geführt werden. Unternehmen, die sich keinen weiteren Produktivitätszuwachs von fünf bis zwanzig Prozent vorstellen können – und doch scheint dies der Fall zu sein. Das Geheimnis? Kein Zaubertrick, sondern Sie sollten Ihre Wäscherei wie eine Logistikkette automatisieren und managen.“

Komplexes logistisches Puzzle
Van Riessen erklärt die Vision von WSP Systems, die zur Entwicklung eines einzigartigen integrierten Betriebssystems geführt hat. „Wäschereien bestehen aus verschiedenen Inseln. Sie nutzen spezifische Schritte beim Waschen von Wäsche mit spezifischen Maschinen und spezifischen Teams. Die Wäsche läuft scheinbar linear durch diese Inseln, vom Sortieren der Schmutzwäsche bis zum Versand. Jede Insel gibt ihr Bestes, aber es ist ein klarer Fall von Suboptimierung. In Wirklichkeit ist die Wäscherei ein komplexes logistisches Puzzle, das kaum einen Gesamtüberblick bietet. Effizienz geht nicht an den Inseln, sondern zwischen den Inseln verloren.“

Symptome
Die Symptome scheinen harmlos zu sein. Sorgfältige Mitarbeiter wählen die Container mit schmutziger Wäsche, die sie sortieren werden, und zwar aufgrund ihrer Erfahrung. Ineffizientes Beladen während des Tages führt zu Verzögerungen in den Waschrohren. Stoßzeiten in der Versorgung mit vollständig trockener Wäsche führen zu Blockaden an den Trocknern. Container werden ständig an andere Orte gebracht. Notizzettel müssen Mitarbeiter aller Nationalitäten auf spezifische Kundenanforderungen hinweisen. Wertvolle Nachbestellungen sind erforderlich, um Kunden zu versorgen. Und so gibt es noch viele weitere alltägliche Ineffizienzen.

Der Weg zur zentralisierten Steuerung
„Der Traum von einem kontinuierlichen Prozess, bei dem die Kapazität aller Menschen und Maschinen optimal genutzt wird, bleibt ein Traum“, sagt van Riessen. „Bis Sie ein intelligentes System implementieren, das die gesamte Kette überwacht. Ein System, das blitzschnell und in Echtzeit den idealen Weg jeder Wäschecharge durch die Wäscherei ermittelt und automatisch steuert. Wir haben ein solches Betriebssystem entwickelt (WinWash 2.0, Anm. d. Red.). Die zentralisierte Optimierung Ihrer Wäscherei als einzelne Logistikkette bringt unerwartet viel Ruhe und ein höheres Maß an Effizienz.“

Überzeugendes Geschäftsszenario
Gibt es Hindernisse im Umgang mit der Suboptimierung? Was könnte dem Kettendenken im Wege stehen? Van Riessen denkt nach und lächelt. „In technischer Hinsicht gibt es praktisch keine Barrieren. WinWash 2.0 kommuniziert nicht nur mit Maschinen aller Marken, sondern auch mit übergeordneten Systemen wie Routenplanungssoftware und Wäschemanagementsystemen. Vielleicht sind die Menschen das größte Hindernis – Menschen, die sich kaum vorstellen können, dass das Ganze noch besser organisiert werden kann. Aber darüber können wir schnell Klarheit schaffen. Ein Quick-Scan durch unsere Berater und ein detailliertes Geschäftsszenario zeigen, was man erreichen kann. Das Kettendenken zahlt sich aus!“